Brandon Sanderson: Skyward

1. Skyward ♠♠♠♠♠

Spensa lebt schon ihr ganzes Leben lang in Höhlen. Die Menschen leben unter der Erde, weil Aliens immer wieder schwere Angriffe auf die Planetenoberfläche starten und Siedlungen zerstören. Spensas Vater war Pilot bei der Flugabwehr, doch beim größten Gefecht der Geschichte ließ er seine Kameraden im Stich. Nun lebt sie mit der Schande, die Tochter eines Feiglings zu sein und hat doch den Traum, selbst Pilotin zu werden. Entgegen aller Widerstände bewirbt sie sich für den Zulassungstest...

 

Ich habe bisher noch nichts von Sanderson gelesen, aber seine anderen Trilogien haben ihn zum Bestsellerautor gemacht. Nun wendet er sich einer weiblicheren Perspektive zu und ich muss sagen: Das kann er ziemlich gut!

Spensa, durch ihren Vater gebrandmarkt, hat gelernt, sich durchzubeißen, sarkastische und sehr lustige Kommentare abzugeben und niemals die Hoffnung zu verlieren. Sehr sympathisch.

Ich liebe ihre Sidekicks in der einsamen Höhle und möchte bitte auch eine Doomslug!

Auch die anderen Mädels in der Schule sind gut getroffen, auch wenn ich teils an "Girls of Paper and Fire" denken musste - ziemlich ähnliche Gestaltung und Verteilung der Charakteristiken (zB die fürsorgliche Putzige; die schweigsame "Zicke" etc).

Was mich etwas gestört hat, war die Definition von Spensas Vaters Feigheit, so würde ich das nicht formulieren.

 

Insgesamt ein fulminanter und unglaublich actiongeladener Auftakt - Warnung vorab: die letzten 150 Seiten kann man unmöglich aus der Hand legen! Das Ende ist in sich geschlossen, lässt aber natürlich durchaus Raum für die nächsten Teile. Ich werde immer wieder gern Zeit mit Spensa verbringen, daher 5 Blätter von mir.

 

"That soup tasted better than the blood of my enemies.

Considering I'd never actually tasted the blood of my enemies, perhaps that didn't do justice to the soup."

 

~ Lilith ~

11.03.2019

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zuletzt aktualisiert 11.03.2019