Gordon Tyrie ~ Hebriden-Thriller

2. Schottensterben ♠♠♠♠♠

~ Werbung, weil Rezensionsexemplar; alle Meinungen meine eigenen. Vielen Dank an Frau Kessler! ~

 

Auf der kleinen schottischen Insel Gigha geht allerhand vor sich: Eines Morgens taucht die Leiche eines bekannten schottischen Schauspielers am Strand auf. Mehrere Parteien beobachten dann unbemerkt, wie es der Leiche weiter ergeht, doch niemand greift ein oder ruft die Polizei. Ein wirklich seltsames Inselvölkchen... Ich kann euch leider nicht wirklich mehr verraten, weil es sehr viele sehr schräge Verwicklungen gibt und ich nicht spoilern will.

 

Wie ihr an der Nummerierung merkt, ist dies der zweite Hebriden-Thriller, der diese Woche erschien - doch das hielt mich von nichts ab und ich sollte Recht behalten: Die Charaktere sind vollständig ausgearbeitet und die Handlung in sich geschlossen.

Normalerweise bewerte ich, wie viele Blätter ich vergebe, danach, ob ich es nochmal lesen würde, wie witzig es war, ob es noch viele nervige Fehler gab - hier gibt es zusätzlich ein Blatt für schottisch-trockenen Humor und dafür, dass es Kapitel aus Sicht der Highland Coo auf dem Cover gibt. Absolut irre und zum Schreien komisch! Als Schottlandfan habe ich mich hier direkt "heimisch" gefühlt und habe mich köstlich amüsiert.

Die ganzen Verwicklungen und Historien der schrägen Charaktere sind spannend nachzuverfolgen und am Ende war es mir fast schon egal, wie die Leiche an den Strand gekommen ist - ich wollte einfach nur diesen zauberhaften Insulanern bei ihren Eskapaden zulesen. Von denen kommt jeder mal zu Wort, denn es gibt hier nicht den einen Ermittler. Faszinierend fand ich auch die zahlreichen Tolkien-Anspielungen - für Nerds ein weiteres schönes Schmankerl.

Jetzt muss ich wohl Band 1 nachholen - und dem Autor schreiben, dass er sich mit Band 3 beeilen soll...

 

"Wenn Schotten sterben, steigt meistens eine Party."

~ 08.05.2020


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