Thomas Thiemeyer - Die Stadt der Regenfresser (Chroniken der Weltensucher 1) ♠♠♠

erschienen im Loewe Verlag, 2009 

 

Vielen Dank an Frau Dick für die Bereitstellung eines Leseexemplars!

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Der Junge Oskar verbringt seine Tage in Berlin Anfang des 20. Jahrhunderts mit stehlen und Abenteuerbücher lesen. Eines Tages versucht er einen Gentleman auszurauben und gerät an Karl Friedrich Humboldt, ein angeblicher Nachfahre des berühmten Forschers. Dieser will ihn mit auf eine spannende Exkursion zu den Inkas nehmen. Oskar findet endlich jemanden, der sich um ihn kümmert und er kann auf den Spuren der Forscher wandeln, von denen er so viel gelesen hat.

Doch natürlich fahren sie nicht einfach nach Mexiko und entdecken was, sondern haben eine resolute Gegenspielerin: Valkrys Stone, eine alte Flamme (bei der Haarfarbe wörtlich zu nehmen) Humboldts. Sie hat den Auftrag, einen verschollenen Fotografen zu finden.

 

Die Hetzjagd zwischen Humboldt und Valkrys ist spannend zu beobachten, allerdings ist es manchmal weniger ein Abenteuerroman als ein Reisebericht.

Besonders schön ist allerdings das Buch an sich; neben dem Schutzumschlag, den der Autor selbst entworfen hat und der Aspekte des Abenteuers zeigt, ist auf dem Vorderdeckel der Junge zwischen den Rädern silbern eingeprägt. In Zeiten von rationalisierten Büchern wirklich schön und auch für ein Lesebändchen hat man sich das Geld genommen. Außerdem ist das Vorsatzblatt eine tolle „Windkarte der Erde“.

Mehr Infos gibt's unter weltensucher-chroniken.de

 

von Lilith


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