Sarah Lukas: Der Kuss des Engels

Piper Verlag, März 2010

broschiert

 

Sophie ist verzweifelt. Ihre große und einzige Liebe, ihr Verlobter Rafael wurde erschossen. Um sich auf andere Gedanken zu bringen, bzw. die Vergangenheit ein Stückchen hinter sich zu lassen, reist sie nach Paris. Denn das Leben muss weiter gehen.

Doch auch dort erinnert alles sie an ihren Verlobten. Und so beschließt sie, sich das Leben zu nehmen. Sie steht auf eine Brücke, bereit zum Sprung, als sie unter sich auf einem Boot einen Mann sieht, der so aussieht wie Rafael!

Sie beschließt, vorerst doch nicht zu springen und macht sich auf die Suche nach diesem Mann, nach ihrem Rafael!

Wie sie schließlich mit Hilfe von Jean, einem Dämonenjäger, herausfindet, ist, dass Rafael als gefallener Engel und angehender Dämon auf die Erde zurück gekehrt ist. Sie findet ihn, bzw. er sie. Und auch wenn sie weiß, dass er sie ins Verderben stürzen will, so kann sie doch nicht aufhören, diesen Mann, bzw. den, den sie ihn ihm sieht, zu lieben.

Gemeinsam mit Jean sucht sie einen Weg, Rafael's Dasein als gefallener Engel zu beenden und ihm zu einem Wunder zu verhelfen.

 

Dieser Roman ist ein nettes Buch für zwischendurch. Das Rad wird in der Geschichte nicht neu erfunden, es gibt ein paar unlogische Momente und einige Fragen bleiben auch offen, bzw. man kann sich nicht sicher sein über bestimmte Dinge, z.B. wie Rafael zu einem gefallenen Engel wurde.

Manches wirkt auch ein wenig an den Haaren herbei gezogen, wie z.B. die Sache mit den 200 gefangenen und eingesperrten gefallenen Engeln, die auf ihre Befreiung warten. Dieser Teil der Geschichte wirkt, als hätte die Autorin noch eine Komponente für den Showdown gebraucht.

Von der Sprache her ist es aber ein schöner, flüssig geschriebener und gut zu lesender Roman mit einigen zauberhaften Momenten.

 

Wenn jemand meine Gedanken lesen könnte, würde er mich für völlig durchgeknallt halten.

 

Sophie beschloss, dass ihre gebeutelte Seele dringend einen emotionalen Schokoriegel brauchte.

 

von Sarabandi


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