Amber Kizer - Meridian. Dunkle Umarmung

erschienen 2007 im Pan Verlag

 

Vielen Dank an Frau Zeitzen für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

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Meridian ist ein bisschen anders: Seit sie sich erinnern kann, liegen kleine tote Tiere auf ihrem Kissen, wenn sie morgens aufwacht. Zuerst waren es nur Insekten, später auch größere Tiere. Sie kränkelt, hat ständig Kopfschmerzen und ist vollkommen übermüdet - kein Wunder, bei all den kleinen Tierkadavern, die sich jede Nacht um sie herum ansammeln. Von ihren Eltern bekommt sie zu hören, dass sie etwas ganz besonderes sei, doch in der Schule ist sie der absolute Außenseiter.

Als sie an ihrem 16. Geburtstag nach Hause kommt, geschieht direkt vor ihrer Haustür ein schrecklicher Autounfall, bei dem ein Mensch stirbt. Und Meridian hat das Gefühl, selbst zu sterben. Erst als ihre Eltern sie holen und weit fort von dem Unfall und den Toten bringen, geht es ihr langsam besser. Doch ehe sie sich von dem Schock erholen kann, eröffnen ihr ihre Eltern, dass sie eine Fenestra ist. Diese Engel helfen den Sterbenden sozusagen über die Schwelle. Doch für mehr Erklärungen bleibt keine Zeit, denn ihre Eltern stecken sie, zu ihrer eigenen Sicherheit, in einen Bus, der sie zu ihrer Tante Merry bringt.

Diese Tante Merry ist ebenfalls eine Fenestra. Die Dame ist schon ziemlich alt, doch sie lehrt Meridian, was es heißt, eine Fenestra zu sein und wie man als eine solche handelt. Und sie erzählt ihr von den Aternocti, den Gegenspielern der Fenestra.

Die erste Zeit in Haus ihrer Tante ist zwar verwirrend, doch Meridian lernt endlich, mit ihrer Gabe umzugehen. Was u.a. zur Folge hat, dass sie das erste Mal in ihrem Leben nicht kränkelt und gut schlafen kann. Zudem ist da noch der Gehilfe ihrer Tante, Tens.

Doch in der Stadt hat sich ein Priester angesiedelt, der nicht einfach ein Priester ist, sondern auch ein Aternocti ...

 

Zuerst zur Aufmachung des Buches: Wie imemr hat der Pan Verlag hier sehr gute Arbeit geleistet. Das Softcover ist sehr schön gestaltet und auch die Seiten sind teilweise ansprechend verziert.

Die Geschichte selbst ist eine schöne Geschichte mit einem spannenden Hintergrund. Für mich selbst muss ich sagen, dass es eine nette Geschichte ist. Sie wurde nicht unbedingt in einem herausragenden Stil geschrieben und das Ende ist spätestens ab der Mitte des Buches vorherzusehen. Doch sie liefert Kurzweil und Unterhaltung und tatsächlich fragt man sich am Ende, wie die Geschichte um Meridian und Tens und der Kampf der Fenestra gegen die Aternocti weitergeht.

 

Sarabandi


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