Alan Bradley - Flavia de Luce: Mord im Gurkenbeet ♠♠♠

erschienen bei Penhaligon, 2009 


Flavia ist ein elfjähriges Mädchen, das mehr über Chemie weiß, als ich mir je aneignen wollte. Sie ist neugierig und hat eine Leidenschaft für Gifte und so scheint es nicht verwunderlich, dass sie diejenige ist, die eines Tages einen Toten im Gurkenbeet findet. Doch ist sie nicht nur neugierig, sondern besitzt auch eine gute Kombinationsgabe und deshalb macht sie sich alleine an die Ermittlungen in dem Mordfall. Weil sie unschuldig gucken kann, erfährt sie manchmal mehr als der Polizeidetective und kommt damit einem Geheimnis ihres Vaters (einem Philatelisten) auf die Spur, der derweil des Mordes verdächtigt wird...

 

Allein schon wegen dem Titel einen Blick wert, ist Flavia altersmäßig schwer einzuordnen. Einerseits im einfachen Stil geschrieben mit Erklärungen zu manchen Fremdwörtern ('Ergo bedeutet also') andererseits chemisch hochkomplex und mit erwachsenem Sarkasmus versehen.

Obwohl ich es mir spannender vorgestellt hatte, konnte ich dennoch kaum aufhören zu lesen. Absolut witzig, total trocken und mit nützlichen Informationen zu verschiedensten Vergiftungen gespickt ist Flavia es auf jeden Fall wert, kennengelernt zu werden.

 

Das Buch bekam den Jugendkrimipreis und das auf Grund eines einzigen Kapitels, als es noch nicht mal fertig geschrieben war! Und Flavia ermittelt weiter, denn es soll eine Serie entstehen. Ich bin gespannt. Mehr Infos hier!

von Lilith


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