Isabel Abedi - Lucian

Arena Verlag, 2009

 

Jeden Mittwoch ist Ladys Night, schon seit Rebecca ein kleines Mädchen war. Das bedeutet, ihre Mutter Janne, deren Lebensgefährtin Spatz und sie verbringen den Abend zusammen. Auch diesen Mittwoch ist es wieder soweit. Doch plötzlich spürt Rebecca einen seltsamen Schmerz in ihrer Brust.

Nachts hat sie einen furchtbaren Albtraum und als sie danach zitternd am Fenster steht, sieht sie einen fremden Jungen unter ihrem Fenster an einer Straßenlaterne stehen.

Immer wieder begegnet sie dem mysteriösen Fremden, der von sich behauptet, keine Erinnerungen zu haben und dessen Handflächen komplett ohne Linien sind. Der Einfachheithalber nennt er sich Lucian. Und immer wenn er in Rebeccas Nähe ist, fühlt sie sich wohl. - Und ihm geht es genauso. Und doch hat er auch Träume, Träume von Rebecca. Teilweise von Geschehnissen aus ihrer Vergangenheit, teilweise Dinge, die sich noch nicht zugetragen haben. Und auch er träumt von ihrem Tod.

Wegen seiner Amnesie sucht er eine Psychologin auf und erzählt diesem unter anderem von seinen Träumen von Rebecca. Was jedoch weder sie noch er wissen, diese Psychologin ist Rebeccas Mutter. Als diese erkennt, dass der Junge von ihrer Tochter träumt, versucht sie mit allen Mitteln, die beiden voneinander fernzuhalten.

Doch die Sehnsucht ist zu groß.

Als letzten Ausweg schickt Janne ihre Tochter nach Amerika zu ihrem Vater. Und erst dort lüftet sich das Geheimnis um den geheimnisvollen Jungen, der keine Erinnerungen mehr hat außer denen an Rebecca.

 

 

Die Covergestaltung des Arena Verlags gefählt mir bei den Büchern von Isabel Abedi ausgesprohen gut. Der Schutzumschlag ist in mattem Schwarz, Titel und Feder sind leicht erhaben. UND das Buch hat ein Lesebändchen!

Die Geschichte selbst hat mich sehr gefesselt und ich konnte das Buch nur schwerlich aus der Hand legen. Es macht großen Spaß, die Geschichte von Rebecca und Lucian zu lesen, wie sich ihre Beziehung zueinander entwickelt und wie sich nach und nach die Geheimnisse um Lucian lüften.

Wie immer gibt es bei Isabel Abedis Geschichte neben dem "Normalen" auch Übernatürliches. In diesem Buch beschäftigt sie sich in gewisser Weise mit (Schutz-)Engeln und deren Beziehung zu "ihrem" Menschen.

 

von Sarabandi


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