Das Licht hinter den Wolken ♠♠♠

Vielen Dank an Klett Cotta für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

 

Leseprobe auf der Verlagshomepage

„Das Licht hinter den Wolken“ wird von drei Erzählsträngen charakterisiert.

Zunächst wäre da April, ein Bauernmädchen, das sich im Lauf der Geschichte mit dem Fealv (eine Art Elfen) Janner zusammenschließt. Gemeinsam versuchen sie mit ihren beiden Schwertern Schneeklinge und Banneisen das Volk von einem unfähigen Kaiser zu befreien und ihre Liebe zu beschützen.

Ein zweiter Strang erzählt von der Senatorentochter Cassiopeia, die sich nach einem Schicksalsschlag zur Rache aufmacht und dabei zu einer der fähigsten Kriegerinnen des Landes wird.

Zuletzt wird die Geschichte von Sarik dargestellt, der mit seinem Irrlicht durch die Welt reist, auf der Suche nach seinem Gedächtnis.

 

Und, wie das bei solchen Geschichten so ist, offenbart sich nach und nach der spannende Zusammenhang zwischen den drei Handlungen.

 

 

Juhu! Ein neuer Plaschka! Und es ist epische High Fantasy! Mit Vorsatzkarte und Lesebändchen! Ich bin von vornherein begeistert und eventuell nicht wirklich objektiv.

Wer das jedoch sein sollte, sind die Lektoren der Hobbit Presse, die Oliver Plaschka als ersten deutschsprachigen Autor in ihr exklusives Programm aufgenommen haben.

 

Oliver hatte vor Erscheinen ausführlich über die Entstehungsgeschichte und Hintergründe des Werkes in einem eigenen Blog berichtet, was – auch im Nachhinein – sehr interessant nachzuverfolgen ist. Dort gibt es auch Goodies wie die Vorsatzkarte oder unlektorierte Auszüge. 

Er verwendet dem treuen Fantasyleser bekannte Gestalten, gibt ihnen jedoch eigene Namen und Mythen. Besonders faszinierend war für mich die Geschichte des Vampirs, die er erzählt, ohne einmal das Wort "Vampir" zu verwenden. Jedoch, die Anzeichen sind klar erkennbar.

 

Als treuer Doctor Who Fan habe ich mich besonders über die Namensgebung einer Stadt gefreut und bin gespannt, ob sie noch anderen Lesern auffällt, oder ob es doch reiner Zufall war.

 

Leider haben die tolkienesk ausschweifenden Beschreibungen gegen Ende mir den Lesespaß etwas getrübt, im Großen und Ganzen habe ich aber bekommen, was ich wollte: einen neuen Plaschka, ein tolles Fantasywerk mit ausgearbeiteten Charakteren und schöner Sprache mit einer Prise Abenteuer obendrauf.

 

Nur eine Frage bleibt offen: wieso „Zwei-Ringe-Land“? Lauert da eine Fortsetzung...?

 

"Vielleicht gab es noch die, die schon immer verloren waren.

Deren Traum stärker war als die Zeit.

Die Verrückten."

 

~ Lilith ~


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