Juliet Marillier

 

Alles über die Autorin und ihre Werke findet ihr hier:

 

The Official Site of Juliet Marillier

 

Von uns - dank Rezensionsexemplaren von Frau Zeitzen - rezensiert:

 

1. Die Tochter der Wälder

 

4. Die Erben von Sevenwaters

 

Die Bände dazwischen folgen dann auch... bald...


1. Die Tochter der Wälder ♠♠♠♠

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"Ich hätte der siebte Sohn eines siebten Sohns sein sollen, aber die Göttin hat uns einen Streich gespielt, und ich war ein Mädchen."

 

Das Mädchen Sorcha (sprich: Sor-ra) wächst, von ihren sechs älteren Brüdern behütet, in den Wäldern von Irland auf. Sie kennt viele Pflanzen und deren heilende Wirkung und ihr Vater besitzt die Ländereien von Sevenwaters.

Eines Tages jedoch kehrt ihr Vater mit einer neuen Ehefrau heim, die nichts Gutes verheißt. Sorchas Leben stellt sich auf den Kopf und sie und ihren Brüdern wird ein unglaubliches Schicksal zuteil: die neue Frau verwandelt ihre Brüder in Schwäne und nur wenn Sorcha schweigend sechs Hemden aus der extrem schmerzenden Miere-Pflanze herstellt, können sie wieder zurückverwandelt werden.

Als ob das nicht genug wäre, hat das Feenvolk ihren Weg mit einer extremen Prüfung nach der anderen versehen und der Leser kann nur hilflos zusehen, wie die kleine Sorcha eine unglaubliche Stärke und Kraft an den Tag legt.

 

"Die Tochter der Wälder" ist der erste Band der Sevenwaters-Saga und löste beim Lesen in mir das gleiche Gefühl aus wie "Die Nebel von Avalon". Da es eines der Lieblingsbücher von Sarabandi ist, musste es auch auf meine Zu-Lesen-Liste. Glücklicherweise hat der Pan Verlag nun eine Neuauflage herausgebracht.

Sorcha wächst mit den alten Wegen auf, sie ehrt die Göttin und kennt alle Rituale und Gebräuche zu den alten Feiertagen. Ihre Prüfung ist unglaublich nervenaufreibend und das Ende ist unheimlich spannend. Die letzten 140 Seiten habe ich in einem Rutsch gelesen und dabei öfters Tränen in den Augen gehabt, so schön ist es. Zum Glück ist das Ende nicht extrem traurig, sodass man mit einem Glücksgefühl zurückbleibt und nicht zwingend mit dem zweiten Band fortfahren muss.

Eine fantastische Lektüre, die ich jedem empfehle, der sich für eines der folgenden Themen interessiert:

- Die Macht und Kraft der Frau

- Irland

- Alte Götter, Traditionen und Gebräuche

- Strategiespiele der Mächtigen, Verrat und Intrigentum 

- Familiengeschichten

- Herdfeuergeschichten

- .......

Am Ende gibt es zudem einen praktischen Anhang mit Karten und Namenserläuterungen, sodass man zugleich ein wenig irisch(e Tradition) kennenlernt.


~ Lilith~


4. Die Erben von Sevenwaters

 

erschienen beim Knaur Verlag, 2011

 

And if I hadn't left the hall halfway through the tale, perhaps I would have realised right at the start that even the most powerful of charms can be undone, if only one has the key.

 

Clodagh ist eine Nachfahrin der legendären Sorcha. Doch im Gegensatz zum aufregenden Leben ihrer Ahnin verläuft ihres stetig und ruhig im Wald von Sevenwaters. Sie ist fleißig wie ein Bienchen und hilft ihrer hochschwangeren und kränkelnden Mutter, wo sie nur kann.

Nach der rauschenden Hochzeit ihrer Zwillingsschwester kehrt wieder Ruhe auf dem Anwesen ein - bis ihre Mutter das Kind bekommt.Trotz größter Sorge geht es Mutter und Kind - ein Sohn - gut.

Bis eines Nachts der Junge, Finbar, aus seiner Wiege entführt und durch einen Wechselbalg ersetzt wird. Das seltsame ist: Clodagh scheint die einzige zu sein, die in dem falschen Kind mehr als nur einen leblosen Haufen aus Steinen und Stöckchen sieht. Sie nimmt das Wechselbalg an sich und während ihr Vater ein politisches Komplott vermutet, sucht Clodagh die Schuldigen in der Anderswelt, bei den Geschöpfen, die den Bewohnern Sevenwaters einst so zugetan waren.

Ausgestattet mit den Geschichten einer Märchenerzählerin, dem kleinen Wechselbalg, viel Mut und einem schwierigen jungen Mann an ihrer Seite macht sie sich auf den Weg in die Anderswelt, um ihren kleinen Bruder zurück zu holen.

Auf ihrer gemeinsamen Reise entdeckt Clodagh nicht nur, dass Cathal (der schwierige junge Mann)  eigentlich die große Liebe ihres Lebens ist, sondern sie muss auch erfahren, dass eigentlich alles ganz anders ist. - Und dass auch sehr mächtige Zauber gebrochen werden können, wenn man nur den richtigen Schlüssel hat.

 

Vor langer, langer Zeit haben mich Juliet Marilliers Daughter of the Forest und die nachfolgenden Bände in ihren Bann gezogen. als ich erfahren habe, dass es eine neue Geschichte über Sevenwaters gibt, habe ich mich sehr gefreut!

Ihr Schreibstil ist wundervoll und keine einzige Länge hat das Lesevergnügen geschmälert. Die Geschichte ist spannend, abenteuerlich und romantisch. Ich muss zwar sagen, dass sie mich nicht unbedingt vom Hocker gerissen hat, wie die anderen Bücher, aber wer einmal in Sevenwaters gewesen ist, der wird sich immer freuen, dorthin zurückkehren zu können.

Das Buch spiegelt im Grunde seinen Hauptcharakter Clodagh wieder: Stetig, weich, stark, überraschend - und irgendwie ein bisschen anders!

 

Und noch eine Emphehlung am Rande: Wer dazu in der Lage ist, sollte Marilliers Bücher unbedingt auf Englisch lesen - unschlagbar!

 

                                                                                                                               Sarabandi

 


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