Maria V. Snyder - Yelena und die Magierin des Südens (1) ♠♠♠♠

Vielen Dank an Frau Intemann für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

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C4 Text:

"Kurz vor ihrer Hinrichtung (Anmerkung: sie hat den Sohn eines ranghohen Offiziers getötet) wird Yelena ein außergewöhnliches Angebot gemacht: Sie bekommt das beste Essen, eigene Gemächer im Schloß und riskiert ihr Leben, falls jemand versucht, den Kommandanten von Ixia zu töten.
Und so entscheidet sich Yelena, unter Anleitung des Sicherheitschefs Valek Vorkosterin des Kommandanten zu werden. Aber Valek überlässt nichts dem Zufall: Damit sie nicht flieht, gibt er ihr regelmäßig Schmetterlingsstaub ins Essen. Und nur, wenn sie täglich das Antiserum von ihm erhält, kann sie ihren langsamen und qualvollen Tod verhindern.
Als Rebellen planen, Ixia in ihre Gewalt zu bringen, entwickelt Yelena magische Kräfte, die sie nicht kontrollieren kann. Doch Magie ist in Ixia unter Todesstrafe verboten. Einzig Yris, die Magierin des Südens, kann ihr jetzt noch helfen. Doch wenn Yelena versucht zu fliehen, wird der Schmetterlingsstaub sie langsam aber sicher vergiften."

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Yelenas Geschichte ist durchweg spannend erzählt. Ein Buch mit der bevorstehenden Hinrichtung der Titelheldin zu beginnen, gibt schon das Tempo des Romans vor: kaum hat man eine Atempause, springt irgendwo jemand hervor und versucht das arme Mädchen schon wieder umzubringen. In ständiger Gefahr vor dem rachsüchtigen Vater ihres Opfers, mysteriösen mördernden Zauberinnen und natürlich dem Gift in ihrem Blut, bleibt nicht nur Yelena, sondern auch dem Leser kaum Zeit zum Entspannen. Obwohl einige Elemente vorhersehbar waren (Stichwort Butterfly Dust) und die Nutzbeziehung zu ihrem Beschützer Valek mir etwas seltsam erschien, ist es doch ein rundum empfehlenswertes Buch, auf dessen Fortsetzung ich bei Zeitüberfluss neugierig zurückgreifen werde.

 

~ Lilith ~


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