Janika Nowak - Das Lied der Banshee ♠♠♠

erschienen im Pan Verlag, 2011 

Vielen Dank an Frau Zeitzen für die Bereitstellung eines Rezensionsexemplars!

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Aileen ist eine junge Berlinerin, die während ihrer Arbeit als Schreinerin ihren Kollegen anhimmelt und mit ihrer WG Freundin quatscht.

Es kommt wie es muss und eines Tages wird ihr ganzes Leben durcheinandergewirbelt. Erst wird sie von ein paar Typen fast zu Tode geprügelt und bekommt dann offenbart, dass sie die letzte Banshee - eine irische Todesfee - ist.

Fortan lernt sie alles über die mythische Sagenwelt, die Abwehr von den Kindern der Nyx (Göttin der Nacht) und wie man damit umgeht, wenn der heimliche Schwarm permanent in seiner Nähe herumwuselt.

 

Obwohl es das erste Buch einer deutschen Autorin im Pan Verlag ist, habe ich so viele Fehler wie in noch keinem Buch gefunden. Das hat das Lesevergnügen natürlich ein wenig getrübt, jedoch waren es nicht so viele, dass sie nicht zu ignorieren gewesen wären. "Das Lied der Banshee" ist megaspannend geschrieben, ständig passiert etwas neues und aufregendes. Nowack hat sich bei den Mythen und Legenden der ganzen Welt bedient und man lernt sehr viel in sehr kurzer Zeit. Genau wie die Hauptperson. Neben den Fabelwesen verflechtet sie außerdem unzählige Anspielungen aus der Popkultur ein. Somit entsteht ein Buch in dem Wassermänner in Zusammenhang mit Men in Black, Harpyien neben Heino und Twilight, Oni neben Wikipedia, und Drachen zusammen mit Tokio Hotel auftauchen.

Ein tolles Buch, das neben Geschichte, Anspielungen und Charakteren (besonders gut konnte ich mich mit Aileens beißendem Sarkasmus in den unmöglichsten Situationen identifizieren, denn auch mir kommen in den denkbar schlechtesten Momenten die absurdesten Gedanken unter) auch durch die wunderschönen Illustrationen glänzt.

 

von Lilith


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