Theodora Goss - The Strange Case of the Alchemist's Daughter ♠♠♠♠♠

Mary ist eigentlich eine ganz normale viktorianische Londonerin, die nach dem Tod ihrer Eltern versucht, ihren Haushalt zu sortieren. Würde sie nicht den Nachnamen Jekyll tragen und eines Tages mysteriöse Frauenleichen in Whitechapel auftauchen, hätte sie damit vielleicht Erfolg...

 

Was erhält man, wenn man den Figuren von RL Stevenson, Mary Shelley, HG Wells, AC Doyle und Nathaniel Hawthorne Töchter andichtet und diese auf eine Mörderjagd durch London schickt? Den spannendsten und amüsantesten Cross-Over-Roman des Jahres! Ich bin durchweg begeistert und hüpfe immer wieder im Sitzen auf und ab beim Lesen, weil ich mich so über den Auftritt eines Charakters freue. Die Mädels sind tough und stehen Holmes & Watson in nichts nach, das Buch ist wunderschön gestaltet (seht euch allein das Cover an!) und durch die witzigen Einschübe der kommentierenden Hauptfiguren wird die ganze Erzählweise aufgelockert (siehe Leseprobe).

 

Theodora Goss hat scheinbar ein Händchen für Verlage, die Wert auf schöne Bücher legen. Das erste Buch, das ich von ihr gelesen habe, "The Thorn and the Blossom" kommt in Zickzackfalz und kann von beiden Seiten gelesen werden - wie irre ist das denn?!

 

Hier habt ihr eine Leseprobe, um euch selbst einen Eindruck zu verschaffen, ich empfehle es wärmstens, bei dieser Affenhitze ins kühle viktorianische London abzutauchen.

 

PS: Laut ihrem Facebook-Account ist ein zweiter Band in Arbeit, yay!

 

“What could women accomplish if they did not have to continually mind their skirts, keep them from dragging in the mud or getting trampled on the steps of an omnibus? If they had pockets! With pockets, women could conquer the world!”

 

~ Lilith ~

24.07.17