Ensel und Krete ♠♠

"Fhnernhachen, die: Halzwergsorte (...) auch Schmiechkerlchen genannt. (...) Fhnernhachen sind von ausgesprochen harmonieorientiertem Charakter und neigen zu Sentimentalität und Optimismus. Sie lächeln so gerne und so breit, daß sich bei ihnen dadurch (...) die sogenannten Fhnernhachenbäckchen, gebildet ha(ben)."

 

Ensel und Krete sind mit ihren Eltern zu Besuch im Buntbärenwald. Eines Tages werden sie übermütig, weichen vom Weg ab und verlaufen sich im Wald... kommt bekannt vor?

Nein, nein, das ist ganz anders. Schließlich sind wir in Zamonien! Hier können Blumen sprechen, Bäume weinen, absonderliche Tierkreuzungen trachten einem nach dem Leben und die beiden Hauptpersonen sind Halbzwerge aus Fhnernhachingen.

Wer bei Käptain Blaubär aufgepasst hat, kann zudem alte Bekannte wiedertreffen.

 

Das zweite Zamonien-Moerschen ist leider nicht so gut gelungen. Zwar nur dünn im Umfang, dauert es dennoch einige Zeit, sich durchzukämpfen: anstatt das Märchen von Ensel und Krete und ihren wundersamen (und wieder mal berauschend kreativen) Erlebnissen zu erzählen ist dieses Buch eher eine Beispielarbeit zur "Mythenmetzschen Abschweifung". Das heißt: alle paar Zeilen klinkt sich der "Autor" Hildegunst von Mythenmetz ein und erzählt irgendwas völlig Irrelevantes (ok, manchmal ist es etwas relevant. Aber 3 Seiten über Kritiker fluchen und 2 Seiten Abhandlung über zamonische Zahlenproblematik? Wirklich nicht.)

Schade, denn ich mag die putzigen Fhnernhachen (wieviele H sind korrekt?).

 

~ Lilith ~

09.01.2014

Kommentar schreiben

Kommentare: 0