Marie-Sabine Roger: Das Labyrinth der Wörter  

 

Hoffmann und Campe, Februar 2010

 

Germain ist ein einfacher Mensch. Er arbeitet, und nach der Arbeit geht er mit seinen Kollegen was trinken, zählt die Tauben im Park oder er, nun ja, sagen wir mal, er stattet seiner Langzeitaffaire Annette einen Besuch ab.

Germain ist kein Mann vieler Worte. Was aber, wenn wir mal ehrlich sind, daran liegt, dass er nicht viele Worte kennt. Denn er ist ein Analphabet, oder zumindest fast. Aber er ist damit zufrieden.

Bis er Margueritte im Park trifft. Eine kleine, alte Dame, die regelmäßig auf einer der Bänke sitzt und, genau wie er, die Tauben zählt - oder liest.

Germain kommt mit ihr ins Gespräch und es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen der kleinen, hochgebildeten Dame und dem großen, ungebildeten Hünen.

Und durch Margeruitte entdeckt er, dass er Wörtern trauen kann und beginnt, sie zu lieben - eine Entwicklung, die sein Leben verändert.

 

Diese Buch ist bezaubernd! Es erzählt die Lebensgeschichte eines Mannes, der ziemliche Startschwierigeiten hatte - kein Vater, eine Mutter, die ihn offensichtlich niemals haben wollte, schwierige Lehrer, immer Außenseiter. Und der es auch nie geschafft hat, sich aus der Schattenseite auf die Sonnenseite des Lebens zu schlagen. Bis er Margueritte trifft. Diese alte Dame, die ihn ernst nimmt und es schafft, ihm die Bücher und den Zauber der Worte näher zu bringen.

Dieses Buch wird als "Huldigung an das Lesen" bezeichnet - was mit Sicherheit stimmt. Es zeigt auf, was Worte und das Lesen bewirken können. Es erzählt aber auch davon, Verantwortung zu übernehmen, für sich selbst - und für andere!

Auf jeden Fall lohnenswert, auch dank Aufmachung und Format (Gebunden, mit Schutzumschlag und doch relativ klein) als Geschenk.

 

"Überlegen hilft mir beim Denken."

 

von Sarabandi



Hoffmann und Campe, Februar 2010

 

Germain ist ein einfacher Mensch. Er arbeitet, und nach der Arbeit geht er mit seinen Kollegen was trinken, zählt die Tauben im Park oder er, nun ja, sagen wir mal, er stattet seiner Langzeitaffaire Annette einen Besuch ab.

Germain ist kein Mann vieler Worte. Was aber, wenn wir mal ehrlich sind, daran liegt, dass er nicht viele Worte kennt. Denn er ist ein Analphabet, oder zumindest fast. Aber er ist damit zufrieden.

Bis er Margueritte im Park trifft. Eine kleine, alte Dame, die regelmäßig auf einer der Bänke sitzt und, genau wie er, die Tauben zählt - oder liest.

Germain kommt mit ihr ins Gespräch und es entwickelt sich eine Freundschaft zwischen der kleinen, hochgebildeten Dame und dem großen, ungebildeten Hünen.

Und durch Margeruitte entdeckt er, dass er Wörtern trauen kann und beginnt, sie zu lieben - eine Entwicklung, die sein Leben verändert.

 

Diese Buch ist bezaubernd! Es erzählt die Lebensgeschichte eines Mannes, der ziemliche Startschwierigeiten hatte - kein Vater, eine Mutter, die ihn offensichtlich niemals haben wollte, schwierige Lehrer, immer Außenseiter. Und der es auch nie geschafft hat, sich aus der Schattenseite auf die Sonnenseite des Lebens zu schlagen. Bis er Margueritte trifft. Diese alte Dame, die ihn ernst nimmt und es schafft, ihm die Bücher und den Zauber der Worte näher zu bringen.

Dieses Buch wird als "Huldigung an das Lesen" bezeichnet - was mit Sicherheit stimmt. Es zeigt auf, was Worte und das Lesen bewirken können. Es erzählt aber auch davon, Verantwortung zu übernehmen, für sich selbst - und für andere!

Auf jeden Fall lohnenswert, auch dank Aufmachung und Format (Gebunden, mit Schutzumschlag und doch relativ klein) als Geschenk.

 

"Überlegen hilft mir beim Denken."

 

von Sarabandi




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