J. B. Lawless ~ Tod in der Bibliothek ~ DNF

1957 wird in einer Hausbibliothek der örtliche Priester tot aufgefunden. So weit, so tot. Doch wurde er nicht nur erstochen, ihm wurde auch das Gemächt abgeschnitten. Hier wurde mir klar, dass es sich nicht um ein Cozy Mystery handeln kann.

Detective Strafford nimmt sich erzwungenermaßen des Falls an, der aufgrund des hohen Schnees nicht leicht zu lösen ist - und aufgrund seines grummeligen Charakters.

Strafford ist muffelig, jede*r ist gleich unverdächtig - denn wer tötet schon einen Priester? - und unverschwellig kabbeln sich Katholiken mit Protestanten; ein Thema, das sich mir eh nicht erschließt.

 

Ich habe jetzt über die Hälfte gelesen und auch wenn es schön ist, von so viel Schnee zu lesen, ist es äußerst ermüdend, Strafford bei seinen Bemühungen zuzulesen. Außerdem handelt es überhaupt nicht von Büchern oder der titelgebenden Bibliothek. Da viele andere spannende Bücher auf mich warteten, habe ich es vor Weihnachten beiseite gelegt und habe nun beschlossen, es als "Did not finish" zu den Akten zu legen.

 

J.B.Lawless ist laut Klappentext das Pseudonym eines bekannten Autors - ich hoffe, er ist sonst spannender und legt seine seltsamen Metaphern und Vergleiche ab. Eigentlich wüsste ich gerne seinen Namen, um ihn zu vermeiden.

 

"Ihr Teint war blassrosa, wie Magermilch, in die man einen einzigen Tropfen Blut gemischt hatte."

 

Servicehinweis: Bitte nicht verwechseln mit Agatha Christies "Die Tote in der Bibliothek" oder "Halloweenparty", wo ein Mädchen in der Bibliothek stirbt.

 

10.01.2020


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