Eleanor Atkinson ~ Greyfriar's Bobby ♠♠♠

In Edinburgh vor dem Friedhof Greyfriar's Kirkyard steht die Statue eines Hundes. Was es damit auf sich hat, erfahren wir in diesem Buch: Bobby war nämlich eine unfassbar treue Seele und hielt am Grab seines Herrchens noch 14 Jahre lang Wache!

Das war Ende des 19. Jahrhunderts. 1912 schrieb Eleanor Atkinson diese rührende Hommage und Waterstones hat sie letztes Jahr in dieser wunderschönen, in Tartan gebundenen Special Edition neu aufgelegt.

Auf Deutsch erschien es als"Bobby - Ein Hund, den man nicht vergisst".

 

So, jetzt aber genug der Fakten, denn auch inhaltlich ist Bobbys Geschichte wirklich süß und rührend - und teilweise aus Sicht des kleinen Hundes erzählt.

Sie auf Englisch zu lesen war allerdings ein wenig ambitioniert von mir - ich bin es ja gewohnt, dass ab und an mal ein paar schottische Sätze einfließen, aber hier waren fast alle Dialoge in breitestem Scots verfasst, teils sogar mit Übersetzungen in den Fußnoten und Glossar am Ende! Ich habe euch unten mal ein Beispiel abfotografiert.

Daher kam ich etwas langsamer als erwartet voran, habe dafür aber viele neue lustige Wörter gelernt. Oder wusstet ihr, dass "clootie" Teufel heißt? Ob das wohl auch die leckeren Clootie Dumplings an Weihnachten inspiriert hat? [Haben sie nicht, clootie ist nämlich auch ein Stofftuch, in dem der Kloß gekocht wird!] Gegen Ende war es dann allerdings doch etwas anstrengend und die Geschichte des kleinen Hundes, der durch Edinburgh rennt, nicht mehr spannend genug, weswegen ich teils quergelesen habe.

Dennoch insgesamt ein vergnüglicher Ausflug in die Seele eines Hundes - und die der fürsorglichen Schotten natürlich.

 

 

Bobbys Statue hat übrigens eine goldene Nase, weil Leute sich einreden, es bringe Glück, sie zu reiben. Tatsächlich kostet es aber einfach die Stadt jährlich Tausende, sie zu restaurieren...

 ~ 24.07.20


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