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BuchBerlin 2018

Am vergangenen Wochenende war ich beruflich zum ersten Mal auf der BuchBerlin, der Berliner Buchmesse (und nach Frankfurt und Leipzig die drittgrößte Buchmesse Deutschlands).

Nach einer langwierigen Anreise von 8 Stunden aus dem Ruhrgebiet (aber mit unterhaltsamen Begleitern) und dem Aufbau des Standes konnte ich am Samstag die Messe in Ruhe auf mich wirken lassen. Und war beeindruckt: organisiert, strukturiert und trotzdem freundlich und offen - da kann sich manch große Con noch eine Scheibe abschneiden!

Ein Beispiel: die Hallenaufteilung. Jedes Genre hat ordentlich seinen Bereich, sodass man seine Nachbarn meist schon kennt und die Leser in Ruhe in ihren Lieblingsbereichen stöbern können.Wir waren in der Fantasy-Ecke rechts und Tatsache: neben uns ohneOhren, Sandra Florean, Amrun, Papierverzierer, Art Skript, ...

Einziges Manko war das neue Gebäude. Ich habe in drei Tagen kein einziges Treppenhaus gefunden und auch keinen Weg, den Aufzug dazu zu bringen, auf manchen Ebenen zu halten...

 

In dem rosa Bereich waren außerdem viele Selfpublisher unterwegs, die jeden Besucher mit einer Vielzahl unterschiedlicher Goodies verwöhnten: von Labellos über Einkaufswagenchips zu Kerzen bis selbstgemachte Lesezeichen war alles dabei! Wahnsinn. Wie ihr oben seht: auf der linken Seite jede Menge Goodies (sogar die Ohrringe habe ich geschenkt bekommen!); rechts mein Einkauf des Tages, zu dem ich einen Haggis-Anhänger und Button erhalten habe und in der Mitte einen Einblick in das, was man bekommt, wenn man auf Messen zum Stand vom Chaospony-Verlag geht und laut "Ponyliebe!" schreit. Bei Klunkerschatz konnte ich den weihnachtlichen Broschen nicht widerstehen. Im Kampf zwischen Türkranz und Zuckerstange gewann letztere.

 

Nach einem erfolgreichen ersten Tag schwelgten ich und meine Kollegen im Nerdtum: ich hatte gelesen, dass über Weihnachten ein Harry Potter Pop-Up Store direkt neben unserer Unterkunft eröffnet hat. Also nichts wie hin! Doch, oh weh, welche Enttäuschung: es war kein Laden wie an Gleis 9 3/4, sondern ein EMP-Store. Das heißt, ein paar der HP-Dinge, die es bei EMP gibt, konnte man dort kaufen. Einziger Bonus: die tolle Deko und die Figuren von Newt, dem Niffler und Dobby. Nach einigen Bildern brachen wir wieder auf.

Und erlebten doch noch eine freudige Überraschung: aus dem Schaufenster des Steiff-Ladens leuchtete mich ein Occamy an! Also nix wie rein, einige phantastische Tierwesen als Plüschis bekuscheln und Fotos machen. Leider liegt der Occamy mit 150€ etwas außerhalb des Budgets für Kuscheltiere... seufz.

Der zweite Tag war auf der Messe selbst erheblich ruhiger. Weniger Besucher, mehr Zeit zum selber stöbern! Nachdem ich mich bei der Herausgeberin von Sternenblick Stephanie Mattner (die ein Haiku von mir in ihre Flamingo-Anthologie aufgenommen hat) vorstellte, traf ich Christian von Aster im Aufzug und besuchte die Lesung von Luci van Org. Ganz nach heidnischer Tradition opferte sie ein Fläschchen Crystal Head Vodka und sang den Göttern ein Lied. Wieder ein magisches Erlebnis - falls ihr noch nie bei einer Luci-Lesung wart, solltet ihr das dringend nachholen; seit ich sie auf dem M'era Luna erlebt habe, bin ich ein Fan.

Außerdem habe ich mir endlich einen Zeitreisepass zugelegt. Diese werden vom Amt für Aetherangelegenheiten ausgegeben und sind unter Steampunk-Fans ein beliebtes Accessoire.

 

Da ich plane, im Dezember einige Weihnachts- und Wintertitel zu lesen, begab ich mich auf die Suche nach winterlichen Titeln (die nicht allzu kitschig klangen). Ich fand "Die Schneeflockennovelle" und werde berichten.

 

Insgesamt war die BuchBerlin ein wunderbares Get-Together, vom Gefühl her wie der BuCon, wenn auch etwas größer.

Beute:

~ Luci van Org: Die Geschichten von Yggdrasil

~ Jona Dreyer: Nie wieder Whisky (plus Pin und Minihaggis)

~ Anja Stephan: Schneeflockennovelle

~ Hauffs Märchen Update 1.1 (ein Geschenk von meinem lieben Kollegen Askin)

~ Brosche mit Zuckerstangen

~ Diverse Lesezeichen, Kerze, Postkarten, Süßigkeiten, ...

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zuletzt aktualisiert 14.12.2018