Teil 2: Der Letzte Ork
cbj, 2009
Der letzte Elf Yorsch lebt mit seiner über alles geliebten Frau Robi und seiner kleinen Tochter Erbrow, genannt nach seinem Drachenfreund, mit vielen der Befreiten am Meer. Seine kleine Tochter, die viele seiner Fähigkeiten geerbt hat, kann in Ruhe und fern aller Vorurteile aufwachsen.
Doch eines Tages kommen Fremde und bitten Yorsch um Hilfe. Die Stadt Daligar, Wohnsitz des fiesen Verwaltungsrichters, aber auch die Länder drumherum, kurz: die Menschenwelt wird von den Orks angegriffen und steht im Begriff, unterzugehen.
Und Yorsch kann nicht anders, er hilft - und er stirbt.
Für Robi geht in diesem Augenblick die Welt unter. Doch sie muss stark sein. Für sich selbst, für ihre kleine Erbrow, und für alle Menschen.
Ihr zur Seite steht Hauptmann Rankstrail, ein fähiger Mann - und ein Halbork.
Der Einband ist auch bei diesem Buch wieder äußerst gelungen: Vom Motiv her fast wie bei Teil 1, aber mit kleinen Veränderungen und vor allem nicht mehr in dem wunderschönen Türkisgrün sondern in feurigem Rot - sehr schön!
Wieder hat Silvana de Mari ein wundervolles und bezauberndes Buch geschaffen! Vom Stil her ist es wieder so berauschend wie der erste Band. Die Autorin schafft es, von der friedlichen kleinen Welt am Meer in die von Orks belagerten Landstriche zu schalten. Sie hält die Spannung bis zur letzten Seite und hat wieder wundervolle Ideen in ihre Geschichte eingwoben.
Und ich habe geweint, als Yorsch stirbt und sein Drache Erbrow ihn "abholt".
Die Welt war grün geworden und keiner hatte es bemerkt. Nur sie.
Es war ein wunderschönes Grün mit verschlungenen goldenen Arabesken darin, in denen sich das Sonnenlicht fing. Unendliche Wiesen unter grenzenlosen Himmeln.
Zwei Flügel, so grün wie die Wiesen, so weit wie der Himmel...
Jemand mit großen grünen Flügeln war gekommen, um ihren Papa mitzunehmen, jetzt war er nicht mehr allein.
von Sarabandi
Seitenhain
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